World bipolar disorder day 2021

Anlässlich zum Tag der bipolaren Störung heute am 30.03.2021 möchte ich meine Geschichte mit euch teilen. 


Als ich die Diagnose bipolare Störung bekam, wusste ich nicht wirklich, was das zu bedeuten hat. 




Ich war zwar froh, dass wohl endlich ein Grund für meine extremen Stimmungsschwankungen gefunden wurde und ich auch demnach endlich die richtige Behandlung erhalten konnte. 



Aber was bipolar sein wirklich bedeutet habe ich erst viel später gelernt. 



Ich glaube jeder erfährt die Symptome und Stimmungsschwankungen auf eine andere Art und Weise. Denn es gibt bei dieser Erkrankung keine Regeln oder Limits. Es kann von ganz Tief bis extrem weit nach oben gehen. Und die Dauer eine Phase hat genauso wenig ein Zeitlimit. 



Selbst nach Jahren, seitdem die Diagnose festgestellt wurde, bin ich noch immer nicht richtig medikamentös eingestellt. Und ich weiß, dass bis ich ein weitgehend ausgeglichenes Leben führen kann, noch ein weiter und steiniger Weg mit vielen Ups und Downs vor mir liegt. 



Bipolar zu sein bedeutet für mich oft ein großes Gefühlschaos zu erleben. Und viele Menschen können das nicht verstehen oder nachvollziehen. 



Da ich selbst einige Zeit brauchte um es wirklich verstehen zu können und meine Gefühlswelt zu verstehen, mache ich Menschen die nicht darunter leiden keinen Vorwurf. 



Aber ich wäre froh gewesen, wenn mehr Menschen offen darüber gesprochen hätten und diese Krankheit nicht in eine Sparte geschoben worden wäre. 



Daher muss noch viel Aufklärungsarbeit auf diesem Gebiet stattfinden. Teilt gerne eure Geschichte, um dem Stigma ein Ende zu setzen!

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