Wie ist es zwischen Trauer und Fröhlichkeit gefangen zu sein?

An einem Tag bin ich unbeschwert und frei, am nächsten Tag nur traurig und schwermütig. 


Wie ist es mit diesen Stimmungsschwankungen zu leben?



Es ist ein Auf und Ab der Gefühlswelt. Es ist schwer einzuschätzen, wie ich mich in ein paar Stunden, am Abend oder am nächsten Tag fühlen werde.





Werde ich glücklich sein oder werde ich weinen müssen? Keiner weiß es. Es ist ungewiss und kaum einschätzbar. 



Es gibt kleine Anzeichen und Andeutungen aber um diese richtig interpretieren zu können, muss man sich selbst wirklich gut kennen und einschätzen können. 



Wie lange bin ich noch in der depressiven Phase? Wird es bald umschwenken in die Manie oder wird es noch Monate dauern?



Was wird passieren, wenn ich manisch bin? Werde ich über die Stränge schlagen oder habe ich mich im Griff? 



All diese Gedanken kreisen in meinem Kopf herum. Dennoch finde ich keine klaren und eindeutigen Antworten. Ich kann nur abwarten und sehen, was passieren wird. 



Selbst einfachen Dinge wie zu essen, schlafen, duschen und aufräumen sind vielleicht in der nächsten Zeit unüberwindbare Aufgaben. Oder sie gehen mir leicht von der Hand. Aber Gewissheit darüber habe ich nicht. 



Eines weiß ich es ist in Ordnung. Ich fühle mich so, wie ich mich eben fühle. Vielleicht kann ich die Dinge anpacken und bewältigen aber vielleicht auch nicht. So oder so … es ist in Ordnung. 



Ich muss es annehmen und akzeptieren. Denn wenn ich das nicht kann, wird es nur schlimmer. 



Ich akzeptiere die Angst über die Ungewissheit was passieren wird. Stattdessen versuche ich im Jetzt zu sein. Es anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Selbst wenn ich heute nur im Bett liegen kann. 



Morgen schaffe ich es vielleicht mehr zu tun. Wer weiß. Ich weiß es heute auf jeden Fall noch nicht, was morgen sein wird. Also wozu die ganze Grübelei? Es macht mir das heute nur schwerer. 



Versuche im Heute zu leben!

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