10 Arten von Depressionen

Depressionen sind eine Störung des Gemüts und der Stimmung. Es gibt verschiedene Formen von Depressionen und je nach Art verlaufen Depressionen und die Symptome für jeden Betroffenen anders.




MAJOR DEPRESSION: 


ist die häufigste Art der Depressionen. Gekennzeichnet durch Niedergeschlagenheit und schlechte Stimmung.


Dabei erleben die  Menschen mit schweren Depressionen im Laufe ihres Lebens immer wieder Episoden von Depressionen die mindestens zwei Wochen anhalten.  



DYSTHYMIE


die sogenannte neurotische Depression verläuft ähnlich wie die Major Depression nur in abgeschwächter Form und ist gekennzeichnet durch eine anhaltende schlechte und niedergeschlagene Stimmung. 


Allerdings geht dies über einen längeren Zeitraum. Und zwar hält diese mildere chronische Verstimmung für mindestens zwei Jahre an.



SAISONALE BEDINGTE AFFEKTIVE STÖRUNG:


tritt aufgrund des Mangels an natürlichem Sonnenlicht während der Wintermonate auf. Dies tritt vor allem auf Menschen zu, die empfindlich auf geringere Lichtmengen reagieren.



ATYPISCHE DEPRESSION


ist gekennzeichnet durch Schweregefühl in Armen und Beinen, Reizbarkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis und übermäßigen Appetit.



BIPOLARE DEPRESSION: 


die bipolare Depression wird auch als manisch-depressive Störung bezeichnet und ist durch einen Wechsel zwischen depressiver Episoden und Manie gekennzeichnet.



ZYKLOTHYMIA: 


Phasen erregter Stimmung treten abwechselnd mit Phasen depressiver Stimmung auf. Gekennzeichnet durch einige Tage anhaltende hypomane und minimal depressive Phasen mit unregelmäßigem Verlauf und geringerem Schweregrad als bei der bipolaren Störung.



PSYCHOTISCHE DEPRESSION: 


gekennzeichnet durch depressive Episoden mit Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Paranoia.



PRÄNATALE / POSTNATALE DEPRESSION:


Während der Schwangerschaft (pränataler Zeitraum) und im Jahr nach der Geburt (postnataler Zeitraum) tritt dieser Zustand bei Müttern vor und nach der Geburt auf. 


Sie sind gekennzeichnet durch ein Gefühl der Trennung und manchmal der Angst, ihre Babys zu verletzen. Einige Mütter leiden mehrere Monate nach der Geburt an einer postpartalen Depression.



PRÄMENSTRUELLE DYSPHORIE: 


Die prämenstruelle Dysphorie tritt in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus auf und hat die Symptome einer Depression. 



SITUATIVE DEPRESSION: 


ist eine Form der Depression, die durch ein lebensveränderndes, manchmal unerwartetes Ereignis ausgelöst wird, z. B. den Tod eines nahen Familienmitglieds.


Diese Art von Depression wird auch Anpassungsstörung genannt und vergeht in der Regel von selbst ohne dass eine Behandlung erforderlich ist.




SYMPTOME EINER DEPRESSION


Die Symptome einer Depression können von Person zu Person und von der Art der Depression sehr unterschiedlich sein.


  • Traurigkeit oder "leer" fühlen


  • Verlust des Interesses an Aktivitäten


  • Veränderungen des Essverhaltens: entweder zu viel oder überhaupt kein Appetit


  • Gewichtsveränderungen


  • Schlafstörungen, Schlafmangel oder zu viel Schlaf


  • Müdigkeit


  • Gefühle von Hoffnungslosigkeit


  • Schuld


  • Wertlosigkeit 


  • Pessimismus


  • Hilflosigkeit


  • Reizbarkeit oder Unruhe


  • Soziale Isolation


  • Einsamkeit


  • Geringes Selbstwertgefühl


  • Angst, Panikattacken und Nervosität


  • Mangel an Konzentration und Gedächtnisstörungen


  • Schmerzen und körperliche Gesundheitsprobleme


  • Gedanken an Selbstmord



Je nach Art der Depression werdet ihr schnell merken, ob ihr damit alleine klar kommt oder Hilfe benötigt um aus dem Tief und dem Loch in das ihr gefallen seid wieder herauszukommen.


Sich einzugestehen Hilfe zu benötigen ist kein Zeichen von Schwäche. Vielmehr zeigt es die Stärke und Kraft, die ihr damit beweist.

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