Was passiert im Gehirn bei einer bipolaren Störung? Gibt es eine Heilung?

Was passiert eigentlich im Gehirn bei einer bipolaren Störung?




Wer (wie auch ich) unter einer bipolaren Störung leidet, sollte auch verstehen, was dabei eigentlich passiert und wie die Krankheit die Vorgänge das Gehirn verändert. 



Untersuchungen zeigen auf, dass es sich bei einer bipolaren Störung um eine Hirnerkrankung handelt. 



Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Gehirnstoffwechsel abnormal funktioniert. 



Dabei spielen Hirnbotenstoffe eine wichtige Rolle. 


  1. Dopamin: ist für die Kommunikation der Nervenzellen untereinander verantwortlich. Und wird wie auch


  1. Serotonin: als Glückshormon bezeichnet. 


  1. Noradrenalin: wird durch Stress und stressige Situationen ausgeschüttet und ist demzufolge ein Stresshormon


  1. (englisch: gamma-Aminobutyric acid) abgekürzt GABA: ist ein Neurotransmitter der eine beruhigende Wirkungung hat und somit den Schlaf verbessert.



Eine bipolare Störung ist zwar keine Erbkrankheit, kann aber über Generationen hinweg weitergegeben werden. 



Das Limbische System im Gehirn ist verantwortlich für Empfindungen, Wahrnehmungen und die Verarbeitung von Gefühlen.



Bei bildgebenden Verfahren wurde festgestellt, dass während einer manischen oder depressiven Episode das limbische System eine Veränderung der Aktivität aufzeigt. 



Wohl auch die Jahreszeit kann eine Auswirkung auf die Symptome haben.



Da im Winter weniger Licht vorhanden ist, hat das verminderte Licht Auswirkungen auf den Serotonin-Stoffwechsel. 



Bei Betroffenen von rapid cycling, sowie ich es habe, sieht die Prognose auf lange Sicht schlechter aus. Denn die instabilen Stimmungsphasen bleiben erhalten und es gibt keine Pausen zwischen Depression und Manie. 



Hier könnt ihr nochmal über rapid cycling nachlesen: 

https://bipolar-unausgeglichen.blogspot.com/2020/09/bipolare-storung-tiefpunkt.html



Wie sehen die Heilungschancen bei einer bipolaren Störung aus?



Das Negative zuerst:


Leider ist die Antwort auf die Frage: das es kaum Heilungschancen gibt. 



Sehr wichtig ist eine kontinuierlich Behandlung auch mit Medikamenten. 



Bei einem Abbruch ist das Risiko eines Rückfalls sehr hoch. 



Fazit: die Krankheit begleitet einen Betroffenen ein Leben lang.



Aber jetzt zum Positiven:



Durch die Medizin und die richtige Unterstützung, sowie durchgängige Arztbesuche, können die Symptome gelindert werden und ein Ausgleich zwischen Manie und Depression geschaffen werden.



Somit kann die Lebensqualität deutlich verbessert werden und es ist möglich ein relativ ausgeglichenes Leben zu führen.

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