Mehr Akzeptanz für psychische Krankheiten


Heute möchte ich ein sehr wichtiges Thema ansprechen für mehr Aufmerksamkeit für psychische Erkrankungen




Leider existiert immer noch nicht genug Akzeptanz und Anerkennung für psychische Erkrankungen. 



Und das obwohl es jeden treffen kann. In Deutschland alleine schon leidet jeder dritte Mensch im Zeitraum eines Jahres, in seinem Leben, unter einer psychischen Erkrankung.



Denn es gibt viele verschieden psychische Erkrankungen. Nur fehlt die entsprechende Aufklärung und Unterstützung.



Als Beispiel nenne ich mal ein paar dieser Krankheiten: 


Angststörung

ADHS

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Bipolare Störung

Alkohol- oder Drogensucht

Burnout 

Chronische Schmerzen

Demenz

Depressionen

Dissoziative Störungen

Essstörungen, wie zum Beispiel Bulimie Persönlichkeitsstörungen

Suizid Gefährdete

Trauma- und Zwangserkrankungen



Und was leider immer vergessen wird, ist dass Körper, Seele, sowie das Nervensystem alles miteinander verbunden ist. 



Daher kommen auch körperliche Beschwerden dazu. 

Denn das Gehirn, eines der wichtigsten Organe, wird in seiner Funktion beeinträchtigt. 



Es gibt Auswirkungen auf die Wahrnehmung, die psychische Verarbeitung und auszuführenden Handlungen.



Wenn zum Beispiel eine bipolare Störung auf Dauer nicht behandelt wird, können die wechselnden Phasen der Stimmungsschwankungen die graue Substanz im Gehirn zerstören. 

 


Die grauen Substanz ist zuständig für die Intelligenzleistungen. Zudem ist sie verantwortlich für sämtliche Wahrnehmungsprozesse und motorischen Leistungen eines Menschen.



Also wie kann es sein, dass es so weit kommt, nur weil Menschen aus Angst keine Hilfe aufsuchen, die sie aber dringend benötigen.



Weil sie Angst haben diskriminiert oder als verrückt abgestempelt zu werden, vor allem in einer Leistungsgesellschaft. 



Das ist eine große Belastung, die sich auch sehr negativ auf den bereits Erkrankten auswirkt und somit ein Hindernis für Fortschritte zur Genesung und Besserung ist.



Dabei ist Arbeit ein wichtiger Teil um Beständigkeit und einen Rhythmus in das Leben zu bringen. 



Wenn ich von einer rein körperlichen Verletzung oder Erkrankung berichte, gibt es viel weniger Ignoranz. 



Jedoch bei einer psychischen Erkrankung kommt es oft vor, dass Menschen durch zu wenig Wissen und Akzeptanz für solche Krankheiten, kein Verständnis aufbringen oder es weiterhin nicht als etwas Ernstes ansehen können.



Es kommt zu Ausgrenzungen und man wird als eigenartig und seltsam abgestempelt. Oder es wird heruntergespielt. 



Es fehlt einfach an Informationen und somit auch an Unterstützung, bis hin zur Hilfe zur Vorbeugung psychischer Krankheiten. 



Wenn jemand Hilfe braucht, dann bitte habt keine Angst dafür verurteilt zu werden. 



Auch ein offener Umgang ist essenziell um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen und somit mehr Menschen imstande sein können damit umzugehen und es besser zu verstehen zu können.



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