Zwischenmenschliche Beziehungen bei bipolarer Störung

Für viele Betroffene ist der Umgang mit anderen Menschen eine Herausforderung, da wir auf eine andere Art fühlen und denken. 



Sei es mit der Familie, Freunden, dem Partner oder Fremden. 


Für mich sind Beziehungen zu Menschen schon immer schwierig gewesen.


Erstens fällt es mir sehr schwer, da ich sehr introvertiert bin und zweitens hängt meine Stimmung sehr von meiner Gefühlslage ab. 


An Tagen an denen ich depressiv bin, möchte ich am liebsten mit keinem sprechen und für mich alleine sein.


Wenn ich aber manisch bin, schwirren mir so viele Gedanken in meinem Kopf herum, sodass ich ein großes Redebedürfnis habe. 


Allerdings kann das auch für manche Menschen sehr schwierig sein, damit umzugehen. 


Zudem kommt, dass ich am allerliebste jeden Gedanken den ich im Kopf habe, erzählen möchte.


Was mir sehr dabei hilft meinen Kopf zu leeren, ist jeden Gedanken zu notieren. 


Somit vergesse ich nichts wichtiges und kann in meinem Kopf Platz schaffen.


Ich brauche Menschen die mich verstehen und mit meinen wechselnden Gefühlslagen zurecht kommen. 


Wenn ich also nicht schreibe oder mich nicht zurückmelde für ein paar Tage, dürfen sie nicht sauer sein, sondern müssen verstehen, dass ich diese Pause für mich selbst brauche.

 

Nicht viele können das nachvollziehen und verstehen. Was zum Beispiel für eine Beziehung eine große Belastung darstellen kann.

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