Die Öffentlichkeit bei Bipolare Störung

Leider werden psychische Erkrankungen, selbst heutzutage immer noch nicht ernst genommen und es fallen Sätze wie "stell dich doch nicht so an", "du bist doch gesund". 

Oder allerdings ich werde dafür verurteilt und in eine Schublade gesteckt. 

Somit wusste ich nie genau wie und wem ich davon erzählen kann und auch verstanden werde. 

Da Nahestehende Personen meine verschiedenen Verhaltensmuster ohnehin mitbekommen, ist es wichtig sie einzuweihen und so offen damit umgehen zu können. 

Ich habe auch negative Erfahrungen gemacht, bei denen sich Menschen daraufhin von mir distanziert haben. 

Bis ich herausgefunden habe: das bin ich, egal ob Bipolar und solange ich mich selbst so mag wie ich bin, ist es völlig egal was andere von mir denken! 



Bei der Arbeit oder auf Jobsuche muss man genau abwiegen, ob oder wem man darüber berichten möchte. 

In diesem Fall ist das keine Lüge, denn eine Erkrankung ist etwas komplett persönliches und solange es sich nicht auf das Können und die Arbeit auswirkt, gibt es keinen Grund darüber Bericht zu erstatten. 

Diese Entscheidung ist wirklich sehr persönlich und muss für sich selbst gut überlegt sein. 

Es gibt aber auch positive Erfahrungen, die ich durch meine Offenheit gemacht habe. 

Ich sage mir immer wieder: wenn mich jemand so annimmt und mag wie ich bin, dann auch meine Bipolare Störung. Denn die ist ein großer Teil von mir und meinem Leben. Und macht mich zu der Person, die ich jetzt im moment bin. 

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