Depressiv sein bedeutet…

 ...für mich Aussichtslosigkeit. Eine innere Leere, Trauer und Schmerz. In solch einer Phase fällt es mir sehr schwer selbst die einfachsten Dinge anzugehen und zu bewältigen. Denn eigentlich fehlt mir jegliche Motivation und jeglicher Drang überhaupt etwas zu tun. 





Denn wozu? Wozu aufstehen und einen Tag beginnen, von dem ich weiß, ich werde in meinem Schmerz ertrinken. Alles wirkt trüb und so hoffnungslos. Es gibt keinen Zweck oder Grund irgendetwas zu tun, denn alles scheint einfach sinnlos. 


Das schlimmste ist die Überwindung. Mich zu überwinden an so einem Tag überhaupt nur eine Sache zu tun, kostet mich soviel Kraft und Energie, sodass ich gleich wieder erschöpft bin. 


An manchen Tagen wache ich auf und schon kommen mir die Tränen. Ich weiß nicht genau wieso aber ich weiß, dass ich unendlich traurig bin. Und es tut weh. 


Meine Gedanken alleine schmerzen mich. Ich möchte wissen, warum das so ist und möchte aus dieser Tiefe heraus um wieder Atmen zu können. Aber ich bin gefangen und komme nicht heraus. 


Dazu kommt mein Gewissen, dass mir sagt ich habe wieder einmal versagt und müsste den Tag nutzen und genießen, denn es ist ein kostbarer Tag. 


Doch auch alle Versuche mich positiv zu stimmen, können mich nicht befreien. 

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