Aufgaben meistern und Verantwortung übernehmen trotz bipolarer Störung

In vielen Situationen fühle ich mich schon von den kleinsten Aufgaben überfordert. Aber ich zwinge mich diese zu erledigen oder es zumindest zu versuchen. 





Denn meist ist es nur der erste Schritt den es braucht. Ein innerlicher Push und schon läuft es viel leichter. 


Es stimmt wirklich aller Anfang ist schwer aber dann wird es leichter. 


Eine guter Antrieb ist Verantwortung und ich spreche nicht von der Verantwortung gegenüber mir selbst, denn die kann oft liegen bleiben oder ich ignoriere sie einfach. 


Ich spreche von Verantwortung für andere. Egal ob für einen Freund, die Familie, den Partner oder einem Haustier. Denn diese Menschen verlassen sich häufig auf mich und selbst wenn ich denke ich kann das nicht, dann muss ich. Und es ist ein unglaublich gutes Gefühl das zu schaffen. 


Selbst wenn ich es kaum aus dem Bett schaffe, weiß ich aber das mein Hund raus muss. Also tue ich es nicht für mich, sonder für meinen Hund. Aber im Endeffekt tut es mir auch gut. 


Ich sehe auf diese Weise, dass ich es ja doch kann, wenn ich muss. Das verleiht mir ein Gefühl von stolz und zeigt mir: ich kann das schaffen.


Oder wenn ich versprochen habe mich zu treffen, aber an dem Tag an dem es ansteht, mich überhaupt nicht danach fühle, dann weiß ich, wenn ich es nicht tue, werde ich die Person im Stich lassen. 


Das schlechte Gewissen darüber ist um einiges schlimmer, als mich aufzuraffen und es dennoch zu tun. 


Hinterher bin ich immer so froh es doch getan zu haben und mich selbst dazu gedrängt zu habe. 


Meistens gefällt es mir und ich empfinde sogar Spaß daran, denn ich nicht gehabt hätte, wenn ich im Bett geblieben wäre. 


Wenn ich es schon nicht schaffe für mich selbst da zu sein und mich um mich zu kümmern, dann kann es sehr hilfreich sein dies für andere zu tun. 


Und so kommt auch die Lust wieder, besser und geduldiger mit mir selbst umzugehen. Dinge zu tun, die nur für mich sind und mir gut tun.




Mastering tasks and taking responsibility despite bipolar disorder



In many situations I feel overwhelmed by even the smallest of tasks. But I force myself to do this, or at least try to.


Because mostly it is only the first step that is needed. An inner push and it's much easier.


It is really true that the beginning is difficult, but then it becomes easier.


A good way is responsibility and I am not talking about responsibility towards myself, because it can often be that I just ignore it.


I'm talking about responsibility for others. Whether for a friend, family, partner or a pet. Because these people often rely on me and even if I think I can't, I have to. And it's an incredibly good feeling to do it.


Even if I can barely get out of bed, I know that my dog ​​has to get out. So I don't do it for myself, I do it for my dog. But in the end it is also good for me.


I see in this way that I can do it after all, if I have to. It makes me feel proud and shows me: I can do it.


Or if I promised to meet, but don't feel like it at all on this certain day, then I know that if I don't, I will let the person down.


The guilty feeling about it, is a lot worse than getting up and doing it anyway.


Afterwards, I'm always so happy that I did it and pushed myself to do it.


Most of the time I like it and even enjoy it because I wouldn't have had it if I had stayed in bed.


If I am not able to be there for myself and to take care of myself, then it can be very helpful to do so for others.


And so the desire to be better and more patient with myself comes back. To do things that are only for me and that are good for me.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bipolare Störung: mögliche Ursachen und Behandlungsmethoden

Bipolare Störung: Rapid Cycling

10 Tipps bipolare Phasen zu erleichtern