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Positiver Einfluss der Natur auf die Psyche

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Wer kennt es nicht, man geht ein wenig raus in die Natur und schon fühlt man sich entspannter und weniger stressgeladen. Die Stille und die frische Luft wirken sich nicht nur auf Körper und Geist, sondern auch auf die Psyche positiv aus.  Vor Allem bei Depressionen, wenn es oftmals so schwer fällt überhaupt das Haus zu verlassen, lohnt sich ein Gang nach draußen in die Natur.  Durch die Umgebung werden die Batterien neu aufgeladen, man ist weniger müde und erschöpft.  Zudem: wird das Stresslevel gesenkt man wird ruhiger Entspannter Frische Luft tut Körper, Geist und Psyche gut Mehr Sauerstoff Anblick der Natur lässt einen runterfahren   Geräusche, Gerüche, Farben und Licht steigern das Wohlbefinden Blutdruck und Puls werden gesenkt Wieder mehr konzentration Pause von Alltag und Stress Alle die zum Beispiel wegen ihres Hundes gezwungen sind hinaus zu gehen, können sicher bestätigen, dass man sich hinterher deutlich besser und produktiver fühlt.  Mir geht es genauso. Am liebsten würde ic

Bipolare Störung: Rapid Cycling

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Rapid Cycling bedeutet, dass sich die Phasen aus Manie, Hypomanie und Depression sich ständig und schnell abwechseln. Rapid Cycling kann sowohl bei der Bipolar I, als auch bei der Bipolar II Störung auftreten.  In der Regel bedeutet es einen wechselnden Rhythmus der Phasen innerhalb von 48 Stunden zu haben.  Von Rapid Cycling wird bei mindestens vier Stimmungsumschwüngen innerhalb von 12 Monaten gesprochen.  Ultra Rapid Cycling beschreibt Stimmungsumschwünge innerhalb von wenigen Tagen und Ultradian Rapid Cycling (Ultra-Ultra Rapid Cycling) bedeutet, dass die Phase innerhalb von wenigen Stunden wechseln. An einem Tag fühle ich mich manisch und am abend springt die Phase um in eine Depression.  Es ist super schwer sich auszugleichen, wenn die Phasen so schnell hintereinander wechseln.  Wie bei einem Mischzustand, kann ich mich nicht drauf einstellen, wie lange eine der Phasen anhalten wird. Der Wechseln passiert einfach zu schnell.  Ich wache auf und bin depressiv und am Mittag steigere

Emotionales Essen in den Griff bekommen

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Normalerweise Essen wir um den Hunger zu stillen und unserem Körper Nährstoffe zuzufügen. Was aber wenn wir aus Frust, Trauer, Stress, Kummer oder Langeweile essen?! Eigentlich haben wir keinen Hunger aber es beruhigt und gibt ein wohliges Gefühl. Dann bedeutet das, dass wir aus emotionalen Gründen essen.  Für viele ist das eine große Belastung. Denn nach diesem Essanfall fühlt man sich schlecht und schuldig.  Das wichtigste um das ändern zu können, ist die genaue Ursache herauszufinden. Warum brauche ich essen, obwohl ich gar keinen Hunger verspüre?  Als ich in dieser Situation war, habe ich gegessen da ich mich traurig und leer fühlte. Vor Allem in depressiven Phasen überkamen mich diese Gefühle regelmäßig.  Dagegen anzukämpfen ist keine Lösung und sich hinterher selbst dafür zu hassen, zu bestrafen und schuldig zu fühlen, führt auch zu keiner Besserung.  Welche Emotion verlangt nach Essen? Das ist die eigentliche Frage. Und dann musste ich versuchen genau diese Emotion auf eine ande

Zusammen gegen Corona

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»Anzeige« Gerade in meinen depressiven Phasen ziehe ich mich oft zurück und bin lieber für mich alleine. Das hat mehrere Gründe.  Zum Beispiel denke ich, dass ich in dieser Zeit sowieso keine gute Gesellschaft bieten kann. Ich mich lieber zurück ziehe, als mit anderen in Kontakt zu sein. Ich diese Zeit alleine durchstehen muss und meine deprimierende Phase keiner anderen Person zumuten möchte.  Auf der anderen Seite sehne ich mich aber auch sehr nach Unterstützung und Nähe und habe die Angst, ohne jemanden bei mir zu haben, noch mehr in die Einsamkeit zu rutschen.  Leider ist es oft derzeit so, dass es durch die Corona Pandemie einfach nicht möglich ist, mal eben sich zu treffen oder Besuch zu empfangen.  Dadurch wird mir noch mehr bewusst, wie wichtig eigentlich menschlicher Kontakt, Beziehungen und Nähe sind.  Ich bekomme oft Angst, dass selbst wenn ich es möchte, es aber durch die derzeitige Lage nicht möglich ist, ich noch mehr in mein Tief rutsche.  An Feiertagen, die ich sonst im

World bipolar disorder day 2021

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Anlässlich zum Tag der bipolaren Störung heute am 30.03.2021 möchte ich meine Geschichte mit euch teilen.  Als ich die Diagnose bipolare Störung bekam, wusste ich nicht wirklich, was das zu bedeuten hat.  Ich war zwar froh, dass wohl endlich ein Grund für meine extremen Stimmungsschwankungen gefunden wurde und ich auch demnach endlich die richtige Behandlung erhalten konnte.  Aber was bipolar sein wirklich bedeutet habe ich erst viel später gelernt.  Ich glaube jeder erfährt die Symptome und Stimmungsschwankungen auf eine andere Art und Weise. Denn es gibt bei dieser Erkrankung keine Regeln oder Limits. Es kann von ganz Tief bis extrem weit nach oben gehen. Und die Dauer eine Phase hat genauso wenig ein Zeitlimit.  Selbst nach Jahren, seitdem die Diagnose festgestellt wurde, bin ich noch immer nicht richtig medikamentös eingestellt. Und ich weiß, dass bis ich ein weitgehend ausgeglichenes Leben führen kann, noch ein weiter und steiniger Weg mit vielen Ups und Downs vor mir liegt.  Bipo

Antriebsstörung- warum schaffe ich Nichts mehr?

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Eine Antriebsstörung bezeichnet die Unfähigkeit, zielgerichtete Handlungen zu beginnen und aufrechtzuerhalten. Während ein Mangel an Motivation kein primäres Symptom einer psychischen Störung sein muss, so kann es dennoch ein häufiges Merkmal einer klinischen Depression sein.  Antriebslosigkeit ist auch ein Zeichen für bestimmte Stimmungsstörungen. Zum Beispiel bei Schizophrenie, bei einer bipolare Störung oder, als sekundäres Merkmal, bei einer Angststörung, wie zum Beispiel des Posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS).  Es kann so weit gehen, dass der Arbeit nicht mehr nachgegangen werden kann, sich um die eigene Gesundheit nicht mehr gekümmert werden kann und auch die körperliche Hygiene im Hintergrund steht.  Eine Antriebsstörung ist oft durch emotionales Abstumpfen gekennzeichnet, somit werden keine Anzeichen von Emotionen mehr gezeigt. Aus diesem Grund wird das Verhalten häufig als "apathisch" oder "faul" bezeichnet, obwohl es möglicherweise genauer als eine

Die Herausforderungen von psychischen Erkrankungen

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Psychische Erkrankungen bringen viele Bürden mit sich. Daran zu arbeiten und damit klar zu kommen ist ein langer und steiniger Weg. Hier nur ein paar Dinge die man wieder erlernen und versuchen muss zu unternehmen:  Die kreisenden Gedanken sortieren  Das Abwehren von aufdringlichen negativen Gedanken Die Nebenwirkungen von den Medikamenten händeln Der Versuch das eigene Selbstwertgefühl wieder aufzubauen Hoffnung für die Zukunft zu finden Die Dinge regeln, die während der letzten depressiven Phase nicht geschafft werden konnten Die Erholung von mentalem Missbrauch Das Erlernen von Dingen die einen triggern und Lösungsansätze dafür zu finden Lernen nicht wieder in ein Tief zu fallen Der Versuch andere nicht mit den eigenen Problemen zu belasten Mit vergangenen Traumata fertig zu werden  Von selbst aus einem Tief herausfinden Die Schwere einen Kampf in sich selbst auszutragen Der Versuch zu heilen Die Bewältigung des Alltags Dinge regeln zu können Lernen wieder Verantwortung für sich sel