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Psychosomatische Therapie

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In der psychosomatische Medizin geht es um die Zusammenhänge zwischen Körper, Psyche und sozialen Faktoren. In der Psychosomatik werden somatoforme Störungen behandelt. Also Beschwerden die nicht auf körperlichen Ursachen zurückzuführen sind. Die Symptome sind psychischer Natur wirken sich aber körperlich aus.  Was nicht bedeutet, dass die körperlichen Symptome nicht wirklich vorhanden sind.  Die Entstehung und Ursachen  psychosomatischen Erkrankungens sind vielfältig. Mögliche Auslöser sind zum Beispiel: - Depressionen   - Burnout - Stress  - Ängste - Trauer - Streitigkeiten und ungelöste Konflikte   - traumatische Erlebnisse - sehr schwierige Lebensumstände - seelische Belastungen Symptome psychosomatischer Erkrankungen - Kopfschmerzen und Migräne - Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen - Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung,    Durchfall, Übelkeit, Erbrechen,           Magenschmerzen - Haarausfall - Panikattacken - Schwindelgefühle - Herzrasen - Impotenz - übermäßige Erschöpfung

Bipolare Störung: Rapid Cycling

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Rapid Cycling bedeutet, dass sich die Phasen aus Manie, Hypomanie und Depression sich ständig und schnell abwechseln. Rapid Cycling kann sowohl bei der Bipolar I, als auch bei der Bipolar II Störung auftreten.  In der Regel bedeutet es einen wechselnden Rhythmus der Phasen innerhalb von 48 Stunden zu haben.  Von Rapid Cycling wird bei mindestens vier Stimmungsumschwüngen innerhalb von 12 Monaten gesprochen.  Ultra Rapid Cycling beschreibt Stimmungsumschwünge innerhalb von wenigen Tagen und Ultradian Rapid Cycling (Ultra-Ultra Rapid Cycling) bedeutet, dass die Phase innerhalb von wenigen Stunden wechseln. An einem Tag fühle ich mich manisch und am abend springt die Phase um in eine Depression.  Es ist super schwer sich auszugleichen, wenn die Phasen so schnell hintereinander wechseln.  Wie bei einem Mischzustand, kann ich mich nicht drauf einstellen, wie lange eine der Phasen anhalten wird. Der Wechseln passiert einfach zu schnell.  Ich wache auf und bin depressiv und am Mittag steigere

Antriebsstörung- warum schaffe ich Nichts mehr?

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Eine Antriebsstörung bezeichnet die Unfähigkeit, zielgerichtete Handlungen zu beginnen und aufrechtzuerhalten. Während ein Mangel an Motivation kein primäres Symptom einer psychischen Störung sein muss, so kann es dennoch ein häufiges Merkmal einer klinischen Depression sein.  Antriebslosigkeit ist auch ein Zeichen für bestimmte Stimmungsstörungen. Zum Beispiel bei Schizophrenie, bei einer bipolare Störung oder, als sekundäres Merkmal, bei einer Angststörung, wie zum Beispiel des Posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS).  Es kann so weit gehen, dass der Arbeit nicht mehr nachgegangen werden kann, sich um die eigene Gesundheit nicht mehr gekümmert werden kann und auch die körperliche Hygiene im Hintergrund steht.  Eine Antriebsstörung ist oft durch emotionales Abstumpfen gekennzeichnet, somit werden keine Anzeichen von Emotionen mehr gezeigt. Aus diesem Grund wird das Verhalten häufig als "apathisch" oder "faul" bezeichnet, obwohl es möglicherweise genauer als eine

Winterdepression und Winterblues

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Eine Winterdepression ist eine saisonale Depression die im Herbst beginnt und im Frühjahr endet. Dabei sind die Symptome zwar sehr ähnlich, wie bei anderen Depressionsformen aber sie hat ihren Ursprung bedingt durch das Wetter und die begrenzte Zeit an Helligkeit. Natürlich muss man bedenken, dass auch eine "normale" Depression im Winter beginnen kann und eben nicht im Frühling wieder abklingt.  Der Winterblues ist eine weitere aber deutlich abgeschwächte Form der Depressionen. Antriebslosigkeit und schlechte Laune sind hierbei die beiden wichtigsten Faktoren. Schwer depressiv sind die Betroffenen aber aber nicht. Bei Betroffenen einer Winterdepression ist der Informationsfluss von den Sehzellen im Auge zum Gehirn gestört. Ihre Sehzellen empfangen weniger Licht, als bei anderen Menschen. Da im Winter weniger Helligkeit auftritt, wird das Gehirn stärker zu Produktion des Schlafhormon Melatonin angeregt.  Melatonin kann auch dazu führen, dass der Antrieb gedämpft wird und die

Ich habe mich selbst verloren

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Ich habe mich selbst verloren. Ich muss zugeben und mir auch selbst eingestehen, dass ich in eine Abwärtsspirale geraten bin und dort auch selbst nicht mehr herauskomme.  Ich habe es nicht mehr unter Kontrolle und fühle nichts mehr außer Traurigkeit und eine innere Leere. Ich frage mich andauernd, warum dieser Zustand immer länger anhält und keine Besserung in Sicht ist. Ich frage mich, wie es so kommen konnte.  Aber es liegt nun nicht mehr in meiner Hand und die Depression hat die volle Kontrolle über mich eingenommen.  Ich vermisse die Gefühle die ich nicht mehr fühlen kann. Ich vermisse es etwas anderes als die Stille zu fühlen. Doch am allermeisten vermisse ich mich selbst. Ich vermisse die Person die ich war aber die nun nicht mehr da ist. Ich habe mich selbst verloren.  Ich habe keine Ahnung wie ich wieder zu dieser Person werden kann und die Angst sie für immer verloren zu haben. Ich verstecke mich vor allem und jedem, denn ich bin bereits eine Zumutung für mich selbst. Wie also

Positiver Einfluss der Natur auf die Psyche

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Wer kennt es nicht, man geht ein wenig raus in die Natur und schon fühlt man sich entspannter und weniger stressgeladen. Die Stille und die frische Luft wirken sich nicht nur auf Körper und Geist, sondern auch auf die Psyche positiv aus.  Vor Allem bei Depressionen, wenn es oftmals so schwer fällt überhaupt das Haus zu verlassen, lohnt sich ein Gang nach draußen in die Natur.  Durch die Umgebung werden die Batterien neu aufgeladen, man ist weniger müde und erschöpft.  Zudem: wird das Stresslevel gesenkt man wird ruhiger Entspannter Frische Luft tut Körper, Geist und Psyche gut Mehr Sauerstoff Anblick der Natur lässt einen runterfahren   Geräusche, Gerüche, Farben und Licht steigern das Wohlbefinden Blutdruck und Puls werden gesenkt Wieder mehr konzentration Pause von Alltag und Stress Alle die zum Beispiel wegen ihres Hundes gezwungen sind hinaus zu gehen, können sicher bestätigen, dass man sich hinterher deutlich besser und produktiver fühlt.  Mir geht es genauso. Am liebsten würde ic

Emotionales Essen in den Griff bekommen

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Normalerweise Essen wir um den Hunger zu stillen und unserem Körper Nährstoffe zuzufügen. Was aber wenn wir aus Frust, Trauer, Stress, Kummer oder Langeweile essen?! Eigentlich haben wir keinen Hunger aber es beruhigt und gibt ein wohliges Gefühl. Dann bedeutet das, dass wir aus emotionalen Gründen essen.  Für viele ist das eine große Belastung. Denn nach diesem Essanfall fühlt man sich schlecht und schuldig.  Das wichtigste um das ändern zu können, ist die genaue Ursache herauszufinden. Warum brauche ich essen, obwohl ich gar keinen Hunger verspüre?  Als ich in dieser Situation war, habe ich gegessen da ich mich traurig und leer fühlte. Vor Allem in depressiven Phasen überkamen mich diese Gefühle regelmäßig.  Dagegen anzukämpfen ist keine Lösung und sich hinterher selbst dafür zu hassen, zu bestrafen und schuldig zu fühlen, führt auch zu keiner Besserung.  Welche Emotion verlangt nach Essen? Das ist die eigentliche Frage. Und dann musste ich versuchen genau diese Emotion auf eine ande